E-mail: osterhofen@zv-niederbayern.bayern.de
 
Telefon: 09932/40-255-10

Zuchtverband für Fleckvieh

in Niederbayern

Foto: Herz-Sohn von Graf Josef in Besensandbach ist Spitzenbulle beim Februarmarkt

Statistik GV 14.02.2018

Februar-Zuchtviehmarkt mit 141 Verkaufstieren

Zum Bersten gefüllt war die Vermarktungsanlage beim Februar-Zuchtviehmarkt in Osterhofen. Dies lag zum einen an den Faschingsferien und zum anderen an der großen Anzahl von 141 aufgetriebe-nen Fleckviehzuchttieren sowie der hervorragenden Qualität der angebotenen Tiere.

Das interessante Bullenangebot weckte das Interesse der Besamungsstationen aus dem In- und Ausland, so dass schließlich 4 Bullen ihren künftigen Einsatz an Besamungsstationen absolvieren werden. Der Spitzenbulle mit knapp 12 Monaten von Josef Graf in Besensandbach, Gemeinde Windorf (Lkr. Passau), ging zum Tageshöchstpreis von 29.500 € an die Besamungsstation CRV-Deutschland. Er stammt aus einer sehr langlebigen Mutterlinie und ist mit einem GZW von 134 der zweitbeste von 283 getesteten Söhnen des Bullen Herz. Sehr gefragt war auch die Katalognummer 2 aus der Zuchtherde von Anton Obermeier in Arnhofen bei Abensberg. Vor allem die Abstammung mit den eher seltenen Bullen Enchilada, Vorum und Hutoed im Pedigree, machten den Bullen interessant. Auch bei diesem Bullen erging der Zuschlag erst bei 24.000 € an die Station Bayern-Genetik. Mit der Katalognummer 5 konnte sich die Bayern-Genetik zum Preis von 3.500 € auch den ersten Julmond-Sohn für den Besamungseinsatz sichern. Aufgrund der Bullen Passion und Ermut in der Abstammung der Mutter ist auch diese als Linienalternative zu sehen. Gezüchtet und vorgestellt wurde der Bulle von Claudia Penzkofer aus Schlatzendorf bei Viechtach. Aufgrund des ausgeglichenen Vererbungsbildes, der guten Entwicklung und des korrekten Exterieurs schaffte es auch der Haddock-Sohn mit der Katalognummer 6 von Johann Mitterbauer in Hundsruck, Gemeinde Untergriesbach in den Besamungseinsatz. Für 3.500 € wechselte er an die Besamungsstation CRV-Deutschland. Auch die 7 Bullen für den Natursprung waren sehr gefragt und erzielten einen Durchschnittspreis von 2.071 €. Die Preisspanne reichte von 1.750 € bis 2.400 €. Erstmals seit einem Jahr konnten die Verkaufszahlen bei den Jungkühen mit 103 Tieren wieder die Marke von 100 überspringen. Im Mittel lag das Gewicht der Jungkühe bei 643 kg bzw. die Tages-milchmenge bei sehr guten 29,0 kg. Knapp 20 % der Kühe waren bereits wieder garantiert tragend, was von den Käufern sehr geschätzt wird. Diese hochwertige Verkaufskollektion erlöste im Schnitt 1.683 €, wobei Preise zwischen 1.060 € und 2.120 € geboten wurden. Der Spitzenpreis ging an die Katalognummer 132, eine Gepard-Tochter aus der Zuchtherde von Martin Gallenberger in Eining bei Neustadt an der Donau. Diese Jungkuh überzeugte mit einem Gewicht von 680 kg und einer Tagesmilchleistung von 31,5 kg. Außerdem ist sie bereits wieder garantiert tragend. Abschließend wechselten 12 Kühe mit mehr als einer Kalbung und 8 Kalbinnen für durchschnittlich 1.528 € bzw. 1.453 € die Besitzer.