E-mail: osterhofen@zv-niederbayern.bayern.de
 
Telefon: 09932/40-255-10

Zuchtverband für Fleckvieh

in Niederbayern

Foto:Spitzenbulle Erik aus dem Zuchtbetrieb von Franz Weigl ging an den Besamungsverein Neustadt/Aisch

Statistik GV 18.10.2017

Trotz laufender Außenarbeiten flotter Marktverlauf

Aufgrund der laufenden Silierarbeiten beim Grünland bzw. den noch zu erledigenden Arbeiten auf den Ackerflächen waren die Ränge beim Oktober-Zuchtviehmarkt in Osterhofen nicht voll besetzt.

Bei den anwesenden Personen handelte es sich allerdings überwiegend um Kaufinteressenten, so dass für 77 Zuchttiere schnell neue Besitzer ermittelt werden konnten. Auch das Serviceangebot des Zuchtverbands, Kaufaufträge zuverlässig und korrekt abzuwickeln, wurde verstärkt in Anspruch genommen. Die Gruppe der Zuchtbullen wurde von der Katalognummer 1, dem mit GZW 129, MW 120, FW 110 bzw. FIT 114 besten von bisher 105 getesteten Enchilada-Söhnen angeführt. Der Bulle aus der Zuchtherde von Franz Weigl in Etzenbach, Gemeinde Biburg wurde vom Aufzuchtbetrieb Patrick Obermeier aus Arnhofen (beide Landkreis Kelheim) aufgezogen und auf dem Markt vorgestellt. Obwohl erst 11 Monate alt, präsentierte sich der Bulle sehr frohwüchsig und bestens entwickelt. Bei 590 kg Gewicht ergaben sich Tageszunahmen von 1.632 g. Aufgrund der seltenen Linienkombination Enchilada x Passion x Imposium kann der Bulle breit eingesetzt werden. Der Zuschlag für diesen Bullen mit sehr ausgeglichenem Vererbungsbild ging schließlich bei 6.000 € an die Besamungsstation Neustadt/Aisch. Weitere 8 Zuchtbullen wurden für im Mittel 1.825 € für den Natursprung von Milchviehbetrieben erworben. 54 Jungkühe, alle aus Betrieben mit gentechnikfreier Fütterung und mit einer durchschnittlichen Tagesmilchmenge von 27,4 kg erzielten ein Preismittel von 1.692 €, wobei sich qualitätsbedingt eine Preisspanne von 1.060 € bis 2.300 € ergab. Das Höchstgebot ging an die Spitzenjungkuh von Franz Steiner aus Enthof bei Kößlarn (Landkreis Passau), einem Laufstallbetrieb mit Melkroboter. Mit einem Gewicht von 660 kg und einer Tagesmilchmenge von 31,8 kg präsentierte sich diese Rotwild-tochter voll im Doppelnutzungstyp. Drei Kühe mit bereits 2 Abkalbungen schlossen das Angebot der laktierenden Tiere ab. Für sie wur-den im Schnitt 1.473 € im Versteigerungsring geboten. Die 11 tragenden Kalbinnen erreichten ein Durchschnittsgewicht von 716 kg. Bei Preisen zwischen 1.300 € und 1.600 € errechneten sich im Mittel 1.495 €.