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Zuchtverband für Fleckvieh

in Niederbayern

Statistik Großviehmarkt 14.06.2017

Marktstandort Osterhofen ist nach einem Jahr bestens etabliert!

Vor genau einem Jahr fand in Osterhofen der erste Zuchtviehmarkt an der neuen niederbayerischen Vermarktungsanlage statt. Jetzt nach einem Jahr hat sich Osterhofen als einer der besten Marktstandorte für Fleckvieh in Bayern etabliert.

So war auch der aktuelle Juni-Zuchtviehmarkt in Osterhofen wieder gut besucht und aufgrund der Pfingstferien nutzten viele Kinder die Möglichkeit an einer Zuchtviehversteigerung teilzunehmen. Mit 77 Tieren lag die Zahl der am Markt aufgetriebenen Tiere über den Werten der Vormonate. Aufgrund der guten Nachfrage konnten alle Tiere verkauft werden. Der Bedarf an Zuchttieren war aber nicht ausreichend, so dass nicht alle Kaufinteressenten bedient werden konnten. Erstmals gingen Tiere an einen Käufer aus Südtirol. Mit 63 Stück verblieb jedoch der überwiegende Teil der Zuchttiere in Niederbayern. Die sechs vorgestellten Zuchtbullen wurden alle von Betrieben für den Deckeinsatz in ihren Milch-viehherden ersteigert, wobei sich Preise von 1.750 € bis 2.400 € ergaben. Der Spitzenbulle, ein natürlich hornloser Sensation-Sohn vom Zuchtbetrieb Manfred Weiß in Ebertsried, erzielte auch den Höchstpreis. Mit 54 Tieren am stärksten besetzt war wie immer die Kategorie der Jungkühe. Für die Jungkühe der Wertklasse 2 ergab sich ein sehr guter durchschnittlicher Steigerungspreis von 1.664 €, der auch auf die gute mittlere Tagesmilchmenge von 28,6 kg zurückzuführen ist. An die Spitze der Jungkühe stellte die Bewertungskommission die Katalognummer 68, eine Mayoma-Tochter von Kraus Josef-Florian aus Bärmannsried bei Teisnach (Lkr. Regen). Die formalistisch korrekte Jungkuh mit 715 kg Gewicht und 30,2 kg Milch erzielte auch den Spitzenpreis von 2.020 €. Über alle Wertklassen der Jungkühe wurden im Schnitt 1.602 € erlöst. Gerade bei den Jungkühen war die Nachfrage deutlich höher, als das Angebot. Überwiegend aus Bestandsauflösungen wurden außerdem 7 Kühe mit mehr als einer Kalbung ver-steigert, für die bei einer durchschnittlichen Milchmenge von 33.9 kg im Mittel 1.503 € bezahlt wur-den. Im Vergleich zu den Vormonaten deutlich angestiegen ist der Versteigerungspreis für die 10 angebotenen tragenden Kalbinnen. Bei einer Preisspanne von 1.320 € bis 1.760 € ergab sich ein Durchschnittserlös von 1.650 €. Dabei spielen auch die aktuell hohen Preise auf dem Kälbermarkt eine Rolle

Marktberichte


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