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Zuchtverband für Fleckvieh

in Niederbayern

Spitzenbulle Kat.-Nr. 1 vom Betrieb Obermeier aus Arnhofen.

Statistik GVM 10.08.2022

Höchster Durchschnittspreis für Jungkühe! 

Der August-Zuchtviehmarkt in Osterhofen war trotz bestem Wetter sehr gut besucht. Daran zeigt sich auch das derzeit große Interesse an guten Fleckviehzuchttieren. Obwohl die Auftriebszahl mit 87 Tieren mehr als doppelt so hoch war wie bei der vorhergehenden Auktion, konnte die Nachfrage nicht gedeckt werden. Alle weiblichen Zuchttiere stammten aus Betrieben mit gentechnikfreier Fütterung.

Sehr flott begann die Auktion bereits bei den sechs vorgestellten Zuchtbullen. An die Spitze hatte die Bewertungskommission einen jungen, korrekten und sehr gut entwickelten Sido-Sohn vom Betrieb Obermeier Anton in Arnhofen gestellt. Der Zuschlag erfolgte bei 2.200 €. Der Tageshöchstpreis von 2.500 € ging an einen natürlich hornlosen Hex Hex-Sohn, der durch enorme Größe und sehr gute Exterieur-Zuchtwerte überzeugte. Züchter des Bullen ist Franz Wanninger aus Kammeraitnach, Gemeinde Kollnburg. Alle 6 Bullen wurden von Betrieben für den Deckeinsatz ersteigert, wobei sich ein Durchschnittspreis von 2.317 € ergab.

Mit 64 Jungkühen war das Angebot in diesem Segment deutlich größer als bei der Auktion im Juli. Trotzdem konnten nicht alle Kaufinteressenten die gewünschte Tierzahl erwerben. Die durchschnittliche Tagesmilchmenge lag bei 27,9 kg, wobei zu berücksichtigen ist, dass 14 % der Jungkühe bereits wieder garantiert tragend waren. Mit 2.056 € wurde der bisher höchste Durchschnittspreis am Marktstandort Osterhofen erzielt. Dies ist auch deshalb erstaunlich, da Spitzenpreise in der Regel eher in den Wintermonaten erreicht werden. Für 57 % der Jungkühe wurden Preise von 2.000 € und mehr geboten, wobei sich eine Preisspanne von 1.660 € bis 2.640 € ergab. Die an Nummer 1 gereihte Spitzenjungkuh, eine Perfekt-Tochter von Johann Mitterbauer in Hundsruck, überzeugte mit einem Gewicht von 760 kg, einer Tagesmilchmenge von 31,9 kg und zudem war sie bereits wieder garantiert tragend. Der Zuschlag an den Meistbietenden erfolgte bei 2.540 €. Den Tageshöchstpreis von 2.640 € erzielte eine ebenfalls bereits tragende Wodonga-Tochter vom Betrieb Josef und Christa Berger in Wies bei Ering. Ihre Vorzüge waren ein sehr korrektes Exterieur sowie eine Tagesmilchmenge von knapp 30 kg bei einem Gewicht von 675 kg.
Für sieben Kühe mit 2 bis 3 Abkalbungen zum Teil aus Bestandsauflösung wurden im Schnitt 1.826 € geboten.

Auch das Angebot bei den Kalbinnen war mit 10 Stück größer als bei den vorhergehenden Versteigerungen. Aufgrund des allgemein höheren Preisniveaus wurde auch in diesem Segment mit 1.724 € ein höherer Durchschnittspreis erzielt, wobei sich eine Preisspanne von 1.500 € bis 1.940 € ergab.

Die nächste Zuchtviehversteigerung findet in Osterhofen am Mittwoch, den 14. September 2022 statt.

 

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