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Großviehmarkt am 13.03.2024

Foto: Spitzenbulle vom Betrieb Obermeier aus Arnhofen

Statistik GVM 13.03.2024

Sprung bei den Jungkuhpreisen auf 2.133 €

Mit 63 aufgetriebenen Fleckvieh-Zuchtrindern ist das Angebot beim März-Zuchtviehmarkt in Osterhofen sehr begrenzt gewesen. Da das Interesse an Zuchttieren aktuell relativ groß ist, musste im Vergleich zu den letzten Auktionen deutlich mehr Geld geboten werden, um einen Zuschlag bei der Versteigerung zu erhalten. Bis auf drei Tiere wurden alle von niederbayerischen Käufern erworben.

Zu Beginn der Versteigerung war die Tierkategorie der Zuchtbullen mit 13 Tieren verhältnismäßig gut bestückt. Je nach Wunsch standen Bullen mit hohem Gesamtzuchtwert (bis 139), hohen Mutterleistungen, positiven Abkalbezuchtwerten bzw. natürlich hornlose Stiere zur Auswahl. 10 Bullen wurden schließlich für den Deckeinsatz in Milchviehbetrieben versteigert. Dabei wurde ein Durchschnittspreis von 2.150 € erreicht. Der Spitzenpreis in Höhe von 2.600 € wurde für einen sehr gut entwickelten Superboy-Sohn vom Betrieb Patrick Obermeier aus Arnhofen bei Abensberg geboten. Der Bulle ist bereits das 5. Kalb der Houdini-Tochter Neldini, die eine Durchschnittsleistung bei 4,9 Jahren von 10.816 – 4,56 – 3,64 vorweisen kann. Aufgrund der Zuchtwerte in Fundament (113) und Euter (125) sind von dem Bullen sehr exterieurstarke Nachkommen zu erwarten.

Das Angebot bei den Jungkühen war mit 40 Tieren sehr knapp, jedoch von sehr guter Qualität und einer überdurchschnittlichen täglichen Milchmenge von im Schnitt 29,1 kg. Wie bei den anderen Tierkategorien stammten alle Tiere aus Betrieben mit gentechnikfreier Fütterung. Der Durchschnittspreis für die Jungkühe von 2.133 € liegt um rund 250 € über dem Ergebnis bei der Auktion im Februar 2024. Bei den Einzeltieren schwankten die Preise zwischen 1.420 € und 2.640 €, wobei der Tageshöchstpreis für eine Hausl-Tochter aus der Seefellner GbR in Untergriesbach geboten wurde, die eine Tagesmilchmenge von 37,4 kg vorweisen konnte. 75 % der Jungkühe erzielten Versteigerungspreise von mindestens 2.000 €.

Aufgrund der geringen Anzahl der Jungkühe und der Leistungsbereitschaft der Kühe mit mehr Abkalbungen wurden die 7 angebotenen Mehrkalbskühe mit einem hervorragenden Preis von im Mittel 2.314 € honoriert. Den Spitzenpreis von 2.480 € erzielte die Eder GbR aus Wiesing bei Triftern für eine Wachmann-Tochter mit einem Gewicht von 790 kg und einer Tagesmilchmenge von 37,5 kg.

Bei den Kalbinnen waren zum Abschluss der Versteigerung wieder nur 3 Tiere im Angebot. Als Durchschnittspreis errechnete sich schließlich ein Wert in Höhe von 1.760 €, der ebenfalls deutlich über den Ergebnissen der letzten Monate liegt.

Die nächste Zuchtviehversteigerung findet in Osterhofen am Mittwoch, den 10. April 2024 statt.

 

 

 

 

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