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Zuchtverband für Fleckvieh

in Niederbayern

Foto:   Spitzenbulle Kat.-Nr. 1 vom Betrieb Patrick Obermeier, Arnhofen.

Statistik GV 11.05.2022

30.500,- € für interessanten Zeiger-Sohn 

Aufgrund der laufenden Arbeiten zur Grassilageernte war der Besuch des Zuchtviehmarktes in Osterhofen im Monat Mai relativ schwach. Durch die Serviceleistung des Zuchtverbands Kaufaufträge zuverlässig zu erledigen, konnten viele Betriebe, die mit Silierarbeiten beschäftigt waren, trotzdem Zuchtrinder von der Auktion bekommen.

Bei der Versteigerung der Zuchtbullen konzentrierte sich das Interesse der anwesenden Besamungsstationen auf die Katalognummer 1 vom Betrieb Anton und Patrick Obermeier aus Arnhofen bei Abensberg. Mit einem Gesamtzuchtwert von 140, einem Milchwert von 134 bzw. einem Fitness-Zuchtwert von 117 gehört dieser Bulle zu den besten von rund 700 genomisch getesteten Zeiger-Söhnen. In der Spitzengruppe der Zeiger-Söhne hebt er sich durch eine sehr interessante, weil seltene Linienführung mit Mutter-Vater Dream und Großmutter-Vater Remmel ab. Zudem ist ein Schwachpunkt des Vaters Zeiger, nämlich ein unterdurchschnittliches Abkalbeverhalten, bei diesem Sohn nicht vorhanden, der einen Zuchtwert für Kalbeverhalten von 104 vorweisen kann. Für diesen jungen, formalistisch korrekten und bestens entwickelten Bullen ging der Zuschlag schließlich bei 30.500 € an den Besamungsverbund EUROgenetik. Drei weitere Bullen wurden zum Durchschnittspreis von 2.050 € von Betrieben für den Natursprung ersteigert.

Das Angebot der Jungkühe war mit 54 Stück wieder deutlich höher als bei der Auktion im April. Die beiden Spitzenkühe eine Mint-Tochter mit 30 kg Milch und 630 kg Gewicht bzw. eine Zazu-Tochter mit 31 kg Milch und 630 kg Gewicht stammten jeweils aus dem Zuchtbetrieb von Mario Traxinger aus Wamberg, Gemeinde Ringelai. Für diese waren die Käufer bereit 2.400 € bzw. 2.360 € zu investieren. Im Schnitt ergab sich für die Jungkühe ein Preis von 1.898 € bei einer Spanne von 1.440 € bis 2.400 €. Die mittlere Tagesmilchmenge lag bei 28,3 kg.
Fünf weitere Kühe mit zwei bis sechs Abkalbungen, zum Teil aus einer Bestandsauflösung, wurden aufgrund der guten Qualität und der hohen Milchleistungen für durchschnittlich 1.840 € gehandelt.

Abschließend wurden noch vier Kalbinnen versteigert, die einen durchschnittlichen Versteigerungspreis von 1.585 € erzielten.

Die nächste Zuchtviehversteigerung findet in Osterhofen am Mittwoch, den 08. Juni 2022 statt.

Marktberichte


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